„Rechnet mit uns. Verband entwickeln. Zivilgesellschaft gestalten“

   
Overview

Großen Jubel gab es Anfang des Jahres bei der THW-Jugend Bremen, Niedersachsen e.V.: Ihr Projektvorschlag „Rechnet mit uns. Verband entwickeln. Zivilgesellschaft gestalten“ wurde in das Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ des Bundesministerium des Innern aufgenommen und gefördert. Der Kern des Projektes beinhaltet die Erarbeitung eines zielgruppenorientierten Fortbildungs- und Beratungsangebotes zu den Themen gesellschaftlicher Wandel, Flucht und Migration, Umgang mit Vorbehalten, politische Teilhabe und Mitbestimmung. Gedacht ist es vor allem zur praktischen Unterstützung der Verantwortlichen in den Jugendgruppen. Innerhalb der Projektlaufzeit vom 1. März bis zum 31. Dezember diesen Jahres werden mehrere Aktionen unter diesem Stichpunkt umgesetzt und verschiedene Bildungsangebote gemacht.

Den Kick-off bildete Ende August ein Treffen in Bremerhaven, bei dem unter anderem das Auswandererhaus besucht wurde und die rund 30 Teilnehmenden aus eigener Hand erfahren konnte, wie man sich in der ungewissen Situation der Auswanderung in ein fremdes Land fühlt. Außerdem wurden an Thementischen weitere Themen für Workshops und Seminare erarbeitet.

Auch das Mädchenwochenende „Pink is the other blue!“ stand ganz unter dem Stern „Zusammenhalt durch Teilhabe“, konnten doch die Teilnehmerinnen in verschiedenen Rollenspielen sich mit dem Themen „Flucht“ und „Migration“ auseinandersetzen.

Weitere Seminare werden bei den berühmten „Ludwigsteiner Tagen“ vom 21.-23. Oktober an der Bundesschule Hoya angeboten. Dort können unter anderem die Lehrgänge „Rechtsextremismus und Rassismus – Strategien dagegen“, „Medienkompetenz“ und „Ich bin ich – egal ob Mädchen oder Junge“ besucht werden. Alle Lehrgänge erfüllen die Voraussetzungen an qualifizierte Fortbildungsmaßnahmen für die Verlängerung der Juleica.

Aber nicht nur die Landesjugend bietet Seminare an, auch interessierte Bezirks- und Ortsjugenden können sich Projekte überlegen, die unter dem Aspekt „Flucht, Migration, Asyl“ zusammengefasst werden können. Diese Aktionen können dann ebenfalls über die Jugend gefördert werden.

 

Das Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“:

Das Bundesprogramm fördert Projekte für demokratische Teilhabe und gegen Extremismus und setzt an bestehende Strukturen an. Im Mittelpunkt stehen regional verankerte Vereine, Verbände und Multiplikatoren. Ihre Kompetenzen werden unterstützt und erweitert. „Zusammenhalt durch Teilhabe“ will aufmerksame und respektierte Ansprechpartner vor Ort stärken und ausbilden. Die Projekte sollen präventiv vor allem im Vorfeld möglicher extremistischer Gefährdungen agieren und die grundlegenden Bedingungen für ein gleichwertiges und gewaltfreies Zusammenleben schaffen.

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